Der Inverter selbst besteht aus einem konventionellen VSI und einem speziellen ENASYS Control Board. Auf dem Control Board befinden sich ein Microcontroller und ein FPGA. Der Microcontroller übernimmt Hilfs- und Sicherheitsfunktionen (Einschalten, Überstrom- und Überspannungsschutz).
Der User benötigt keine Vorkenntnisse über C- oder Assembler-Programmierung. Die Steuerung und Regelung des gesamten Prozesses (z.B. feldorientierte Regelung eines Antriebs, harmonisches Filtern) wird mittels des Real-Time PCs und des graphischen Programmier-Tools NI Labview durchgeführt. Der Benutzer benötigt nur einen Tag, um drei voneinander unabhängige Spannungsquellen mit konfigurierbaren Signalformen (Siehe Abbildung 2) zu erzeugen. Die Architektur des Systems ist in Abbildung 1 dargestellt.
Eine Ausführung des Fast Prototyping LabInverters, die ENASYS für einen Kunden enwickelt hat, ist ein maßstäblich verkleinertes Modell einer Bahnnetzkupplung. Die Intention des Kunden war es hier, Forschung auf dem Gebiet der Leistungs- und Netzregelung durchzuführen. Mit Hilfe des ENASYS LabInverters FP ist der Kunde nun in der Lage, seine hochspezialisierten Versuche ohne das Vorhandensein eines tieferen Verständnisses für Leistungselektronik durchzuführen.
| Eingang | |
|---|---|
| Eingangsspannung | 3-phasig 400 V |
| Nennleistung | 10 kVA |
| Cos Phi (Netz) | 1 |
| Schaltfrequenz | 3 kHz |
| Ausgang | |
| Ausgangsspannung | 0 - 400 V |
| Ausgangsstromstärke | 0 - 50 A |
| Schaltfrequenz | Bis zu 6 kHz |
| Hardwareschutz | |
| DC-Link Überspannung | 800 V |
| Output Überstrom | 100 A |
| Thermisch | I²t |
| Regelung | |
| Modulationen | Sinus-Dreieck |
| Signalformen | Benutzerdefiniert (MATLAB Import) |
| PLL | Software |